Schwarmzeit

Die Schwarmzeit ist heuer so stark wie schon lange nicht ,  warum?? Durch das eher kühle und nasse Wetter sind die Bienen etwas unterfordert, und der Imker wird zunehmend überfordert.

Das Ganze hat mit dem natürlichen Vermehrungstrieb des Bienenvolks zu tun. Kurz erklärt macht die Natur in der besten Zeit des Jahres dieses Schauspiel. d.H. die Alte Königinn zieht mit den Flugbienen aus dem Stock und grüdet ein eigenes Volk. In den meisten Fällen ziehen die Bienen auf einen nahegelegenen Baum und warten erst Mal, dann sollte der Imker schnell sein und den Schwarm in einer neuen Holzkiste einschlagen.

Ein wahren Naturschauspiel.

Hier einige Bilder der Schwärme….

Sollet Ihr einen Schwarm wo hängen sehen, einfach melden,

Erster Honigeintrag, Blütenhonig ….

Auch in der Apfelplantage beginnen die Bäume zu blühen,  abertausende Bienen werden dieses Wochenende die Blüten besuchen. Das Wetter schaut gut aus, lassen wir uns überraschen. Man sieht derzeit auch sehr deutlich wie viele Bienen täglich auf die Welt kommen und die Volkstärke nach oben geht.

Es wird auch schon kräftig Honig gesammelt. Auf dieser Honigwabe ist der erste Honig bereits erkennbar. 🙂

In diesem Sinne, allen Müttern einen schönen Muttertag, bald Genießen wir den ersten Blütenhonig.

Honigräume aufsetzen …

Heuer ist schon ein komisches Jahr,  23. April, in der Nacht jedes mal fast 0°C und am Tag höchtens 10-12°C, das bremst vor allem die Entwicklung in der Natur. Doch dieses Wochenende wird es warm und hoffentlich immer wärmer.

 

Die Marillen sind bereits verblüht und alle andere Obstsorten werden bald folgen.

Wir haben daher bei den starken Völkern die Honigräume aufgesetzt. Auf dem Bild sieht man deutlich den Brutraum (rotes Dreieck) das Absperrgitter und den Honigraum. Im Brutraum ist das Brutnest, angepasst auf die Legeleistung der Bienenkönigin. Das Absperrgitter hat die Aufgabe das die Königin nicht in den Honigraum kommt, dadurch tragen die Bienen den gesamten überschüssigen Nektar den sie zurzeit finden in den Honigraum. Ich hoffe das Wetter bleibt so, bei nächsten Mal werden wir den ersten Honig finden.

 

Wabenhygenie Teil 2

Zum Mittelwandeinlöten wird das ausgeschmolzene Wachs in Blöcke gegossen und anschließend zu Mittelwänden verarbeitet.

Wie schon letztes Jahr beschrieben wird hier das Bienenwachs mit 160°C entkeimt und anschließend mit der Mittelwandpresse zu Mittelwänden gepresst. Ihr kennt diese Mittelwände sicher von den gedrehten Kerzen.  Wenn sie abgekühlt sind werden sie mit der Schablone in zwei unterschiedliche Größen geschnitten: Zander Normal 20x40cm kommt in den Brutraum, Zander Flach 12x40cm kommt in den Honigraum.

Nun werden die neuen Mittelwände in die gereinigten Rähmchen eingelötet.

Weiters werden die ausgebauten Honigwaben vom Vorjahr  an so sonnigen Nachmittagen wie heute gereinigt.

Nachdem die ersten Marillenbäume schon blühen werden wir jetzt den kleinen Kälteeinbruch abwarten, bevor die ersten Honigräume aufgesetzt werden. In diesem Sinne wünschen wir allen ein Frohes Osterfest 🙂

 

Wabenhygenie Teil 1

Derzeit ist es wieder etwas kälter und das typische Aprilwetter ist schon im März. Zur Zeit ist es wichtig das die Bienen genug Futter haben, denn das Brutnest wächst und wächst.

Die wichtigste Arbeit im März ist die Vorbereitung auf die kommende Honigsaison. Was heißt das in unserem Fall: Holzzargen und Rähmchen werden vorbereitet. Die Altwaben werden im Dampfwachsschmelzer geschmolzen und das Wachs zu Mittelwänden gepresst.  (Mehr Info dazu in Teil 2).

Die ausgeschmolzenen Rähmchen werden jetzt in Natronlauge gereinigt und vor allem desinfiziert. Zuerst werden sie mit dem Messer grob gereinigt und anschließend in der 90°C heißen Lauge ausgekocht.

Laugentank und Klarwasserbehälter

 

Nach dem Laugenbad kommen die Rähmchen und Zargen in ein Klarwasserbecken  zum neutralisieren  und weiter zum Hochdruckreinigen.

Nun werden die Wachs- und Schmutzreste mit Hochdruck abgewaschen und in der Sonne getrocknet. Jetzt noch kurze Kontrollen und dann weiter zum Mittelwandeinlöten, mehr dazu in Teil 2 ……

Der erste Polleneintrag …

Die Tage werden länger und die Temperaturen steigen täglich weiter in die Höhe. In den letzten Wochen konnte wir auch schon beobachten wie die Bäume und Sträucher leichte Knospen bilden.

Was passiert gerade im Bienenvolk???  Die Königin beginnt bei den warmen Temperaturen mit dem Eierlegen und die ersten Jungbienen kommen auf die Welt. Es kommt jedoch nicht nur junge Bienenmasse nach, auch die alten Winterbienen haben Ihr Lebensalter erreicht und sterben.

Das wichtigste das die Bienen jetzt benötigen ist Eiweiß, in der Natur kommt dieses jetzt in Form von Pollen vor. Die Bienen fliegen derzeit auf Weiden, Blumen … alles was bereits blüht. Mit dem Eiweiß wird die Brut gefüttert und kräftige Jungbienen kommen zur Welt. Wird das Wetter jetzt wieder schlechter und die Bienen können nicht ausfliegen und Pollen sammeln hat die Natur einen Trick. Sie können aus Ihrem Fettkörper und dem eingelagerten Winterfutter ebenfalls den Futtersaft herstellen und die Jungmaden der Bienen füttern.

Derzeit sind wir mit der Reinigung der Rähmchen bzw. der Waben-  und Stockhygiene beschäftigt. Es werden die Honigrahmen für die Frühlingstracht vorbereitet und gereinigt. Alle kaputten, unreinen und defekten Rähmchen werden gereinigt und repariert. D.h. in unserem Fall  müssen pro Bienenvolk 60 Rähmchen wieder in einem perfekten Zustand sein.

Hier sieht man die Verkittung durch Propolis.   

Valentinstag

Wir wünschen allen Patinnen, Paten und allen Freunden vom Honig´platz´l einen schönen Valentinstag.

xsund bleiben

FELIX, Sonja & Christian

Jetzt wird es nochmal richtig kalt…

Wie wir es alle Jahre erleben, ist der Winter Anfang Februar noch nicht vorbei. Mich fragen derzeit sehr viele, ob es den Bienen etwas ausmacht? Ich denke es ist nicht von Vorteil, aber die Natur weiß sich zu helfen. Das einzige was die Bienen bei einer Kältewelle brauchen ist Futter.

In unserem Fall habe ich am Montag bei allen Völkern den Futterstand mittels Gewichtsprobe kontrolliert. Wo ich das Gefühl hatte,  dass sie zu leicht waren, habe ich mit Futterteig nachgefüttert.

Wir verwenden grundsätzlich Futterteig vom Imkereizentrum. Dieser wird auf die Rähmchen des Volkes aufgelegt und eingeritzt. Dann kommt Schaumstoffisolierung darüber und eine weiter Zarge darauf. So kommen die Bienen am Besten durch die kalten Tage. Als Nächstes steht das Schieden an, in diesem Fall wird das tatsächliche Brutnest von zwei Isolierplatten umgeben, sodass die Bienen weniger heizen müssen. Dadurch sparen sie Energie und Ihre Lebenszeit wird länger.

Eine vollständig bebrütete Honigwabe im März 2020

Weiters werden derzeit die Rähmchen für die kommende Saison vorbereitet. Wir verwenden in unserer Imkerei das Rähmchenmaß  von Zander. Wobei der Honigraum aus Flachzargen und der Brutraum aus normale Zander-Rähmchen besteht. Die Fotos dazu seht ihr nächstes Mal.

 

Das neue Jahr hat begonnen

Als erstes möchte ich die neuen Bienenpaten begrüßen. Danke nochmals für eure Unterstützung. In den nächsten Monaten werde ich euch über die Arbeiten bei euren Bienenstöcken und über die allgemeinen Arbeiten in der Imkerei informieren.

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei und die Arbeit beginnt wieder. Das wichtigste derzeit ist, dass die Restentmilbung Ende Dezember wirksam war und die Bienenvölker genügend Futter für die kalte Jahreszeit haben.

In diesem Bild sieht man durch das Wachs mit welchem das Futter verdeckelt wurde, wie die Bienen im Stock sitzen bzw. zeigt es deutlich das die Bienen Leben und Futter fressen.

Weiters sieht man auch die Milben die bei der Restentmilbung  erwischt wurden.  Nun wird ein 7 Tage Trend beobachtet und dann bei Bedarf etwas unternommen.

Nachdem es in den  kommenden Tagen auf ca -10°C abkühlt, müssen die Bienen etwas näher zusammenrücken 🙂 , jedoch ist es kein Problem für die Natur dies zu kompensieren.

Die weiteren Arbeiten in der kalten Zeit beschränken sich auf die Vorbereitung der Rähmchen und Zargen für das Frühjahr, mehr beim nächsten Mal ……

 

 

 

 

Weihnachtswünsche 2020

Nun ist es still geworden bei den Bienen, die Weihnachtsverkäufe neigen sich dem Ende und die Feiertage rücken näher. Mit dem 21. Dezember haben wir in der Imkerei einen Wendepunkt im Jahresablauf, denn es ist Wintersonnenwende. D.h. heute ist die längste Nacht und der kürzeste Tag im Jahr. Für unsere Bienen geht die Entwicklung im Bienenvolk ab jetzt wieder bergauf. Auch wenn der Winter bei uns erst so richtig kommt ist das Bienenvolk bereits Brut-frei und sitzt in der Wintertraube. Wir werden jetzt vor Weihnachten nochmal die Völker mit Oxalsäure verdampfen um die restlichen Milben noch zu erwischen. Denn der Start im Frühjahr ist entscheidend für die Völkerentwicklung im Sommer.

Es gilt auch „Danke“ zu sagen für das abgelaufene Jahr. Dieses außergewöhnliche Jahr begann und endet mit einem Lock-down.

Jedoch gab es auch sehr viele positive Ereignisse über das ganze Jahr, von der schnell bekommenen Fahrerlaubnis von Präsident Stefan Mandl zu den Bienen, den Besuchen der Patenvölker durch die Bienenpaten, den abgeschlossenen Bienenfacharbeiterkurs im Imkereizentrum, die Wertschätzung der regionalen Produkte durch die Konsumenten, uvm.

Wir hoffen Ihr haltet uns auch 2021 wieder die Treue, lasst euch überraschen von einigen Neuigkeiten. Somit wünschen wir euch im Kreise eurer Familien schöne Weihnachten, erholsame Feiertage und einen Guten Rutsch ins Jahr 2021,

xsund bleiben,

Imkerliche Grüße                  FELIX, Sonja & Christian