Die Neuheit für die kommende Wintersaison …

Die Neuheit für die kommende Wintersaison ist im Glas. Am Wichtigsten ist es  für uns und unsere Kinder, eine Alternative zu Marmelade, Konfitüre, Nutella & Co zu erzeugen. In den Honigen mit Früchten wird die gesamte Farbe der Frucht und der volle, natürliche Geschmack beibehalten. Ich verwende Heidelbeerpulver, Himbeerpulver und Aroniapulver vom Biohändler Schmütz (www.schmuetz-naturkost.de). Somit trifft der Honig bei uns die Himbeere, die Heidelbeere und die Aroniabeere.

Um Honige mit Früchten herstellen zu können, benötigen wir als Grundbasis Cremehonig. Zusätzlich machen wir uns die Technologie der Gefrier-/Vakuumtrocknung zu Nutze.  Es kann somit auf alle künstlichen Farbstoffe, Aromen und Konservierungsmittel verzichtet werden. Ein weiterer Vorteil ist der hohe Frischfruchtanteil durch das Fruchtpulver. So entspricht 1% Fruchtpulver 11-12% Frischfrucht, d.h. in meinem Fruchthonigrezept sind 60% Frischfruchtanteile enthalten.

Mehr INFO auf:  www.honigplatzl.at/honig-mit-fruechten/

Kommt vorbei zum Kosten, Ihr werdet begeistert sein 🙂

 

Die Einfütterung für den Winter

Nachdem das neue Bienenjahr bereits begonnen hat, hat auch die Einfütterung für den kommenden Winter begonnen. Grundsätzlich beginnt die erste Einfütterung mit der Totalen Brutentnahme (TBE). Derzeit füttere ich meine Bienen mit Agenabee der Fa. Agrana, hierbei handelt es sich um Maisstärkesirup. Dieser hat den wesentlichen Vorteil das er bereits flüssig ist, von den Bienen 1:1 eingelagert werden kann und fast Geruchslos ist. Dieser geruchslose Sirup kommt uns in Bezug auf die Räuberei etwas zu Gute.

Einige Bienenvölker füttere ich auch mit Zuckerwasser. Hierzu wird ein Kg Feinkristallzucker mit 1 L Wasser angerührt. Das Zuckerwasser hat jedoch einen Nachteil, es muss von den Bienen umgearbeitet werden und das Wasser muss aus dem Bienenstock kommen.

Man füttert die Bienenstöcke übrigens sehr langsam, somit täuscht man dem Bienenvolk eine längere Tracht vor und die Königin legt wieder mehr Eier für die Winterbienen.

Entscheidend über die Futtermenge /Volk wird bei uns im Zentralraum mit Sicherheit der Herbst. (Blühende Begrünungen) .

Sind wir mal gespannt wie es wird……

Auch ein Imker hat Geburtstag…

Nachdem es bei den Bienen etwas ruhiger wurde und ich die Zeit nutzte, habe ich mittlerweile die ausgelaufenen Brutscheunen abgekehrt, die Bienen gefüttert und die Altwaben eingeschmolzen. Mit dem Eigenwachs werden im Winter wieder Mittelwende für das nächste Jahr gepresst, so schließt sich unser Wachskreislauf wieder

Nachdem auch ein Imker auf die Welt kommt, feierte ich meinen Geburtstag in den letzten Tagen. Ein besonderer Dank an alle die mir dazu Glückwünsche schickten. Eine besondere Freude hatte ich über das Geschenk meines Vaters. Er machte mir eine Biene aus Glas für meinen Imkerraum.  🙂

Beim nächsten Mal betrachten wir das Thema Auffütterung etwas näher….

Unterstützung für die Bienen durch den Bauhof in Pasching

Nachdem der Imkerverein in Pasching vor einigen Jahren einen Bienenlehrpfad errichtete, gab es nicht nur die Unterstützung der Gemeinde. Der Bauhof Pasching erklärte sich sofort bereit, die Schautafeln ständig aus zu mähen. Eine weitere Unterstützung bekamen die fleißigen Honigsammler in diesem Jahr durch eine große Bienenpatenschaft.

Die Mitarbeiter des Bauhofs in Pasching kauften sich aus eigene Mitteln die Patenschaft und erhielten somit eine süße Belohnung aus Ihrem Patenvolk. Nähere Infos gibt es auf www.honigplatzl.at/bienenpatenschaft

Zur Anmerkung: Das Patenvolk steht natürlich in der Bio-Apfelplantage.

 

Das neue Bienenjahr beginnt…

Mit dem Abräumen der letzten Honigwaben und dem Einrichten des Wintersitzes beginnt bei den Bienen das neue Bienenjahr. Durch den Ausfall der Waldtracht begannen wir heuer etwas früher mit dem Wegräumen bzw. dem Abschleudern.

Nun stand auch die erste Behandlung gegen die Varroa an. Würde man diese jetzt nicht machen, kippen die Völker spätesten im September-Oktober. Der Grund ist die steigende Anzahl der Milben im Volk und der stetige Rückgang der Bienenpopulation. Weiters würden auch die Winterbienen die das Volk im Frühjahr wieder aufbauen sollen, sehr geschädigt werden.

In unserer Betriebsweise haben wir uns für die totale Brutentnahme entschlossen (TBE). Bei diesem Verfahren wird das Volk auf die Seite geschoben, eine neue gereinigt Zarge kommt auf den Standort. Die Zarge wird mit Mittelwänden und leeren Honigwaben aufgefüllt. Im nächsten Schritt werden die Bienen mit 3% Oxalsäure besprüht und in die neue Zarge eingeschlagen. Die Oxalsäure hat somit die Aufgabe die Milben, welche auf den Bienen sitzen, zu töten. Wichtig ist dabei noch, das die Bienen sofort gefüttert werden.

Die  alten Brutrahmen kommen in eine Brutscheune wo sie die ersten 1-2 Wochen noch ausläuft, somit wird auch diese Bienenmasse genutzt. Die alten Brutrahmen werden wieder eingeschmolzen und im Winter zu Mittelwänden verarbeitet.

Ich Denke das dies, obwohl der Eingriff für das Bienenvolk nicht einfach ist, die schonendste Methode für die Biene ist.

 

Ein außergewöhnliches Jahr….

Es ist ein außergewöhnliches Jahr das Jahr 2020, nicht nur die Corona- Pandemie,  sondern es spielt auch das ganze Wetter in Österreich etwas verrückt. Diese Änderungen merken wir auch bereits am Honigertrag von 2020. Anfang Juni waren wir noch sehr optimistisch und brachten somit die  Bienenvölker nach Hinterstoder für unseren „Stodertaler Hösshonig“. Durch die kalten Tage wurde jedoch nur gefüttert und somit fällt der Hösshonig heuer aus,  🙁

Am Bienenstand in Niederwaldkirchen ist es auch nicht wirklich besser, hier wurde am Wochenende der letzte Honig geschleudert,

und in Dörnbach ist es ähnlich. Man sieht auch, das die Waldtracht in diesem Jahr fast überhaupt nicht vorhanden war und den Bienen ist irgendwie sichtlich etwas fad….. 

Es gibt jedoch auch schöne Erlebnisse und so muss ich euch sagen, dass sich die 10 Ableger sehr gut entwickeln. Diese sind mittlerweile alle in 10er Zargen und bevölkern im Schnitt ca. 7-8 Rähmchen. Als nächsten Schritt  werden wir jetzt an allen Ständen mit der Varroabehandlung beginnen, mehr dazu erkläre ich euch nächstes Mal.

Ein besonderer Dank muss ich auch allen neuen  Bienenpaten aussprechen,  Ich finde es toll wenn eine Patenschaft der besten Freundin oder dem Vater zum Geburtstag  geschenkt wird. Danke nochmals für eure Unterstützung.

Der erste Blütenhonig ist geerntet!!!

Nach den letzten Wochen haben wir die etwas wärmeren Tage genutzt und den ersten Honig geschleudert.  Den Anfang machten wir im Mühlviertel, wo wir den Blütenhonig der Obstbäume mitgenommen haben. Dann folgte der Bienenstand in Pasching. Hier gab es ein leckeres Gemisch aus Obstblüten und Löwenzahn. ( dies wird der langersehnte Cremehonig).

Hier eine volle, verdeckelte Honigwabe aus einem Patenvolk.

Mit diesen Bildern möchte ich mich nochmals bei den Bienenpaten dieses Jahres bedanke, der Honig aus euren Patenvölkern ist bereits in den Gläsern und wird euch nächste Woche zugesandt. Sollte noch jemand Interesse haben, die Patenschaft ist jederzeit noch möglich. Hier seht Ihr den Honig von den Paten „Angelika und Markus Kementner“

Noch ein kurzer Blick zu unseren Ablegern. Die Königinnen sind bereits geschlüpft und wurden erfolgreich am Stand in Dörnbach begattet,  einige haben bereits mit der Eilage begonnen und die ersten Brutnester entwickeln sich hervorragend. Wichtig ist in diesem Fall, das das Futter nie knapp wird. Als nächstes werden wir unseren Kürnberghonig ernten.

 

 

 

 

Die Eisheiligen und die Schwarmzeit, …

Auch im Mühlviertel befinden sich die Bienenstöcke bereits am Waldrand, derzeit sind die Obstbäume verblüht , am derzeitigen Trachtkalender findet man Himbeere und Brombeere jedoch lässt auch der Wald nicht mehr lange auf sich warten.

Durch die Eisheiligen am letzten Wochenende wurden die Völker etwas gebremst, jedoch holen sie das bei den kommenden  Temperaturen sofort wieder auf.

Am Bienenstand in Dörnbach gab es heute bei fast 25°C ein reges Treiben am Flugloch.

Für die Schwarverhinderung welche ja im Mai besonders stark ist, gibt es einige Möglichkeiten zu Verhinderung.

Ich mache von den stärksten Völker einen Brutableger, somit wird auch die Genetik der besten Völker weitergegeben.  Dies ist jedoch nur eine Möglichkeit und keine 100 %ige Lösung.

Für diese Methode nehme ich ein 6 Wabenkästchen und befülle es mit einer Futtertasche, 2 Schiedplatten und 3 Mittelwänden.

Im Wirtschaftsvolk wird eine Brutwabe entnommen, in den Ableger gehängt und mit einer Mittelwand aufgefüllt. Weiters werden Jungbienen vom Honigraum von 1-2 Rähmchen dazugegeben.  Ableger kommt dann auf einen eigenen Stand, nach 4-5 Wochen werden die Königinnen gesucht und gezeichnet, anschließend wird das Volk mit einer Mittelwand erweitert.

Auch wir in der Imkerei waren fleißig und haben unseren Abfüllraum  mit einer Edelstahlplatte ausgestattet.

Ein besondere Dank nochmals an meinen Freund Andi und Sami für die Unterstützung.

Beim nächsten Mal werden wir den ersten Honig schleudern…

Der erste Honig, bald kann geschleudert werden

Durch die warmen Tage können die Bienen ungehindert Hektar sammeln. Der Nektar wird eingetragen und als Honig eingelagert. Wird der Honig von den Bienen verdeckelt ist das ein Zeichen das er reif ist und geschleudert werden kann. Mann sieht auch im Bienenvolk ist einiges los.

Das ist das Patenvolk von Angelika und Markus. Die Brutwaben im Brutraum sind voll verdeckelt und die Bienen schlüpfen in den nächsten Tagen, zu dieser Zeit werden die Völker stärker und stärker, Hier sieht man deutlich im unteren Bereich ist die Drohnenbrut (größere Zellen) im oberen, die Arbeiterinnenbrut. Die kommenden Arbeiten im Monat Mai, werden die Schwarmkontrolle, Honigräume aufsetzen, Honig schleudern und die  Ableger Bildung für Jungvölker…. mehr dazu beim nächsten mal.

 

 

Arbeiten vom April

Die Obstbäume blühen und die Bienen tragen Nektar ein. Normalerweise sind die arbeiten im April mit der Vorbereitung der Honigräume ausgefüllt. Nachdem wir in diesem turbulenten Jahr etwas weiter vorne sind, sind die Honigräume bereits fertig und zum Aufsetzen bereit. Auch die Natur ist etwas weiter vorne und so ist es derzeit so, das die ersten Obstbäume bereits verblüht sind.  In der Bioplantage in Pasching ist die Apfelblüte noch voll im Gange und der Nektareintrag steigt von Tag zu Tag. Am Standort Dörnbach ist es etwas ruhiger, sieht sieht man deutlich was ein Sonniger und ein Schattiger Platz zu dieser Jahreszeit ausmacht.

D.h. die grundsätzlichen Arbeiten derzeit bestehen in der Schwarmkontrolle und das die  Honigräume im richtigen Zeitpunkt aufgesetzt werden.

Bee-Wax-Wrap Automat

Ich habe auch die Zeit genutzt und an meinem Bee-Wax-Wrap-Automaten weitergebaut, Im großen und ganzen funktioniert er wie ein riesiges Backrohr. Mit 2 Heizschlangen der Oberhitze und einem Zirkulationsventilator wird die Holzkiste auf ca 85 °C erwärmt. Die Stofftücher werden eingestrichen und alles verteilt sich durch die gleichmäßige Wärme.  Ab sofort sind wieder alle Größen erhältlich. Weiters wurde auch ein neues Stoffmuster gekauft, (Danke an Claudia Lener für den Tipp) Bestellungen als Muttertagsgeschenke

können gerne gesendet werden.