Der erste Blütenhonig ist geerntet!!!

Nach den letzten Wochen haben wir die etwas wärmeren Tage genutzt und den ersten Honig geschleudert.  Den Anfang machten wir im Mühlviertel, wo wir den Blütenhonig der Obstbäume mitgenommen haben. Dann folgte der Bienenstand in Pasching. Hier gab es ein leckeres Gemisch aus Obstblüten und Löwenzahn. ( dies wird der langersehnte Cremehonig).

Hier eine volle, verdeckelte Honigwabe aus einem Patenvolk.

Mit diesen Bildern möchte ich mich nochmals bei den Bienenpaten dieses Jahres bedanke, der Honig aus euren Patenvölkern ist bereits in den Gläsern und wird euch nächste Woche zugesandt. Sollte noch jemand Interesse haben, die Patenschaft ist jederzeit noch möglich. Hier seht Ihr den Honig von den Paten „Angelika und Markus Kementner“

Noch ein kurzer Blick zu unseren Ablegern. Die Königinnen sind bereits geschlüpft und wurden erfolgreich am Stand in Dörnbach begattet,  einige haben bereits mit der Eilage begonnen und die ersten Brutnester entwickeln sich hervorragend. Wichtig ist in diesem Fall, das das Futter nie knapp wird. Als nächstes werden wir unseren Kürnberghonig ernten.

 

 

 

 

Die Eisheiligen und die Schwarmzeit, …

Auch im Mühlviertel befinden sich die Bienenstöcke bereits am Waldrand, derzeit sind die Obstbäume verblüht , am derzeitigen Trachtkalender findet man Himbeere und Brombeere jedoch lässt auch der Wald nicht mehr lange auf sich warten.

Durch die Eisheiligen am letzten Wochenende wurden die Völker etwas gebremst, jedoch holen sie das bei den kommenden  Temperaturen sofort wieder auf.

Am Bienenstand in Dörnbach gab es heute bei fast 25°C ein reges Treiben am Flugloch.

Für die Schwarverhinderung welche ja im Mai besonders stark ist, gibt es einige Möglichkeiten zu Verhinderung.

Ich mache von den stärksten Völker einen Brutableger, somit wird auch die Genetik der besten Völker weitergegeben.  Dies ist jedoch nur eine Möglichkeit und keine 100 %ige Lösung.

Für diese Methode nehme ich ein 6 Wabenkästchen und befülle es mit einer Futtertasche, 2 Schiedplatten und 3 Mittelwänden.

Im Wirtschaftsvolk wird eine Brutwabe entnommen, in den Ableger gehängt und mit einer Mittelwand aufgefüllt. Weiters werden Jungbienen vom Honigraum von 1-2 Rähmchen dazugegeben.  Ableger kommt dann auf einen eigenen Stand, nach 4-5 Wochen werden die Königinnen gesucht und gezeichnet, anschließend wird das Volk mit einer Mittelwand erweitert.

Auch wir in der Imkerei waren fleißig und haben unseren Abfüllraum  mit einer Edelstahlplatte ausgestattet.

Ein besondere Dank nochmals an meinen Freund Andi und Sami für die Unterstützung.

Beim nächsten Mal werden wir den ersten Honig schleudern…

Der erste Honig, bald kann geschleudert werden

Durch die warmen Tage können die Bienen ungehindert Hektar sammeln. Der Nektar wird eingetragen und als Honig eingelagert. Wird der Honig von den Bienen verdeckelt ist das ein Zeichen das er reif ist und geschleudert werden kann. Mann sieht auch im Bienenvolk ist einiges los.

Das ist das Patenvolk von Angelika und Markus. Die Brutwaben im Brutraum sind voll verdeckelt und die Bienen schlüpfen in den nächsten Tagen, zu dieser Zeit werden die Völker stärker und stärker, Hier sieht man deutlich im unteren Bereich ist die Drohnenbrut (größere Zellen) im oberen, die Arbeiterinnenbrut. Die kommenden Arbeiten im Monat Mai, werden die Schwarmkontrolle, Honigräume aufsetzen, Honig schleudern und die  Ableger Bildung für Jungvölker…. mehr dazu beim nächsten mal.

 

 

Arbeiten vom April

Die Obstbäume blühen und die Bienen tragen Nektar ein. Normalerweise sind die arbeiten im April mit der Vorbereitung der Honigräume ausgefüllt. Nachdem wir in diesem turbulenten Jahr etwas weiter vorne sind, sind die Honigräume bereits fertig und zum Aufsetzen bereit. Auch die Natur ist etwas weiter vorne und so ist es derzeit so, das die ersten Obstbäume bereits verblüht sind.  In der Bioplantage in Pasching ist die Apfelblüte noch voll im Gange und der Nektareintrag steigt von Tag zu Tag. Am Standort Dörnbach ist es etwas ruhiger, sieht sieht man deutlich was ein Sonniger und ein Schattiger Platz zu dieser Jahreszeit ausmacht.

D.h. die grundsätzlichen Arbeiten derzeit bestehen in der Schwarmkontrolle und das die  Honigräume im richtigen Zeitpunkt aufgesetzt werden.

Bee-Wax-Wrap Automat

Ich habe auch die Zeit genutzt und an meinem Bee-Wax-Wrap-Automaten weitergebaut, Im großen und ganzen funktioniert er wie ein riesiges Backrohr. Mit 2 Heizschlangen der Oberhitze und einem Zirkulationsventilator wird die Holzkiste auf ca 85 °C erwärmt. Die Stofftücher werden eingestrichen und alles verteilt sich durch die gleichmäßige Wärme.  Ab sofort sind wieder alle Größen erhältlich. Weiters wurde auch ein neues Stoffmuster gekauft, (Danke an Claudia Lener für den Tipp) Bestellungen als Muttertagsgeschenke

können gerne gesendet werden.

Patenschaft

Besonders bedanken möchte ich mich bei Angelika und Markus Kementner für die Unterstützung und den Kauf der großen Bienenpatenschaft.

Wie besprochen steht euer Bienenvolk mit der Nr. 33 in der Bio-Apfelplantage, Hier blühen vor allem Zwetschken- und Apfelbäume, jedoch sind auch der Löwenzahn und die umliegenden Sträucher von hoher Bedeutung.

Mit eurem Betrag unterstützt ihr nicht nur das Bienenvolk, sondern vor allem wird das ökologische Gleichgewicht gestärkt.

Ich freue mich auf euren Besuch bei eurem Patenvolk.

 

Hier noch eine  kleine Darstellung was so ein Bienenvolk leistet.

Sollte noch jemand Interesse an einer kleinen oder Großen Patenschaft haben, Ich würde mich über eine weitere Unterstützung sehr freuen.

 

 

Jetzt ist es soweit, alles beginnt zu blühen …..

Nun ist es soweit, die frostigen Tage und Nächte sind vorbei und der Frühling zeigt sich von seiner schönsten Seite. In der Plantage beginnen die ersten Birnen- und Zwetschgenbäume zu blühen. Die Apfelbäume und der Löwenzahn werden demnächst folgen.

Mit der ersten einsetzenden Blüte ist das ein Zeichen das die Honigräume aufgesetzt werden könne. Auch bei den Bienenstockwaggen wurde ein erhöhter Eintrag an Nektar festgestellt. Aus diesem Grund haben wir die Absperrgitter und die Honigräume am Sonntag und am  Montag aufgesetzt.

Man sieht jetzt deutlich, unten der Brutraum der Bienen, das helle ist das Absperrgitter und darauf ist der erste Honigraum. Ist der Honigraum schließlich ausgebaut und mit Honig befüllt, wird der nächste aufgesetzt.

Jetzt lassen wir die Bienen mal Sammeln und warten was sich bis nächste Woche getan hat.

Wir wünschen euch ein schönes Osterfest mit euren Familien, bleibt´s gsund! Euer Honigplatzl

Der nächste Kälteeinbruch, brrr….

Vor einer Woche glaubten wir der Frühling kommt schon und alles beginnt zu blühen, doch der nächste Kälteeinbruch ist nach dem warmen Samstag gekommen. Besonders schlecht ist es für unsere Obstbauern und die Marillenbäume, sie waren zum Teil in der Vollblüte. Etwas besser schaut es noch bei Äpfel, Birnen, usw. aus. Da wir dadurch die Honigräume nicht aufsetzten konnten nutzten wir die etwas kältere Zeit und machten die Böschung der Bienenhütte neu.

Nachdem es am Wochenende und in der kommenden Woche wärmer  wird, werden wir die Bienenvölker mit den neu geputzten Honigräumen ausstatten.

Solltet Ihr noch Osternestchen oder kleine Geschenkstassen benötigen, Bitte einfach melden, E-Mal oder Telefon, es ist von allen Produkten noch genügend vorhanden. Ich Kann die Produkte in Pasching auch liefern. Hier einige Ideen,  Bis bald …

 

Rähmchen für das neue Bienenjahr

Nach den turbulenten Tagen in der letzten Woche, war ich froh das wir das Bienenwachs schon zu Mittelwänden gegossen hatten.

Wie schon letztes Jahr beschrieben wird hier das Bienenwachs mit 160°C entkeimt und anschließend mit der Mittelwandpresse zu Mittelwänden gepresst. Ihr kennt diese Mittelwände sicher von den gedrehten Kerzen.  Im nächsten Schritt wurden die ausgeschmolzenen Rahmen in Natronlauge gereinigt. Nachdem sie getrocknet sind, wird die Mittelwand eingelötet.

Weiters werden die ausgebauten Honigwaben an so sonnigen Nachmittagen wie heute gereinigt.

Nachdem die ersten Marillenbäume schon blühen werden wir jetzt den kleinen Kälteeinbruch abwarten, bevor die ersten Honigräume aufgesetzt werden. Mehr dazu das nächste mal.

 

 

Diebstahl

Das neue Jahr begann bzgl. der Varroaschäden relativ gut,  jedoch bemerkte ich am Montag Nachmittag den Diebstahl meiner 3 Jungvölker im Pasching.

Ich traute kaum meinen Augen, aber es war wahr, ein Unbekannter hatte die Bienen vom Stand gestohlen und ein Bild der Verwüstung zurückgelassen. Ich zeigte diesen Vorfall natürlich an, es wird jedoch  nichts spektakuläres passieren. Ich Danke euch auch für die Mitteilungen auf der Facebookseite, eigentlich dachte ich mir das kann bei uns nicht passieren.

Nach einem kurzen Skiurlaub werden wir nächste Woche die Honigräume für die kommende Saison grob reinigen und die ausgeschmolzenen Mittelwände desinfizieren, lasst euch überraschen.

 

Das neue Jahr, die laufenden Arbeiten, …..

Das neue Jahr hat begonnen, ich hoffe es sind alle gut angekommen. In der Imkerei gibt es auch im Jänner wieder einiges zu tun.

Der wichtigste Teil liegt darin das die Völker in der Weihnachtszeit rest-entmilbt wurde. Im konkreten heißt es, das die Völker in der Brutfreien Zeit(um die Wintersonnenwende) mit verdampfter Oxalsäure vergast werden. Die Kristalle der Oxalsäure wirken wie kleine Glassplitter die sich im Brutraum ablegen. Krabbelt die Milbe über diese Splitter werden ihre Füße zerschnitten und sie fallen ab. Für Bienen sind die Kristalle zu klein um sie zu verletzen. Ein weiterer Vorteil, die Oxalsäure baut sich nach einigen Wochen ab, und wird auch in der Biologischen Imkerei verwendet. Weitere Infos über die Varroamilbe findet Ihr im Internet, einfach googeln.

Die zweitwichtigste Arbeit ist derzeit die Futterkontrolle, vor allem können starke Völker Ihren Futtervorrat  bereits verbraucht haben, und müssen mit Futterteig nachgefüttert werden.

Auch wird diese Zeit genutzt um die Geräte wie Rähmchen, Zargen und Böden zu desinfizieren und zu reinigen, da wir diese im Frühjahr zur Völkererweiterung wieder brauchen.