Das neue Bienenjahr beginnt…

Mit dem Abräumen der letzten Honigwaben und dem Einrichten des Wintersitzes beginnt bei den Bienen das neue Bienenjahr. Durch den Ausfall der Waldtracht begannen wir heuer etwas früher mit dem Wegräumen bzw. dem Abschleudern.

Nun stand auch die erste Behandlung gegen die Varroa an. Würde man diese jetzt nicht machen, kippen die Völker spätesten im September-Oktober. Der Grund ist die steigende Anzahl der Milben im Volk und der stetige Rückgang der Bienenpopulation. Weiters würden auch die Winterbienen die das Volk im Frühjahr wieder aufbauen sollen, sehr geschädigt werden.

In unserer Betriebsweise haben wir uns für die totale Brutentnahme entschlossen (TBE). Bei diesem Verfahren wird das Volk auf die Seite geschoben, eine neue gereinigt Zarge kommt auf den Standort. Die Zarge wird mit Mittelwänden und leeren Honigwaben aufgefüllt. Im nächsten Schritt werden die Bienen mit 3% Oxalsäure besprüht und in die neue Zarge eingeschlagen. Die Oxalsäure hat somit die Aufgabe die Milben, welche auf den Bienen sitzen, zu töten. Wichtig ist dabei noch, das die Bienen sofort gefüttert werden.

Die  alten Brutrahmen kommen in eine Brutscheune wo sie die ersten 1-2 Wochen noch ausläuft, somit wird auch diese Bienenmasse genutzt. Die alten Brutrahmen werden wieder eingeschmolzen und im Winter zu Mittelwänden verarbeitet.

Ich Denke das dies, obwohl der Eingriff für das Bienenvolk nicht einfach ist, die schonendste Methode für die Biene ist.

 

Ein außergewöhnliches Jahr….

Es ist ein außergewöhnliches Jahr das Jahr 2020, nicht nur die Corona- Pandemie,  sondern es spielt auch das ganze Wetter in Österreich etwas verrückt. Diese Änderungen merken wir auch bereits am Honigertrag von 2020. Anfang Juni waren wir noch sehr optimistisch und brachten somit die  Bienenvölker nach Hinterstoder für unseren „Stodertaler Hösshonig“. Durch die kalten Tage wurde jedoch nur gefüttert und somit fällt der Hösshonig heuer aus,  🙁

Am Bienenstand in Niederwaldkirchen ist es auch nicht wirklich besser, hier wurde am Wochenende der letzte Honig geschleudert,

und in Dörnbach ist es ähnlich. Man sieht auch, das die Waldtracht in diesem Jahr fast überhaupt nicht vorhanden war und den Bienen ist irgendwie sichtlich etwas fad….. 

Es gibt jedoch auch schöne Erlebnisse und so muss ich euch sagen, dass sich die 10 Ableger sehr gut entwickeln. Diese sind mittlerweile alle in 10er Zargen und bevölkern im Schnitt ca. 7-8 Rähmchen. Als nächsten Schritt  werden wir jetzt an allen Ständen mit der Varroabehandlung beginnen, mehr dazu erkläre ich euch nächstes Mal.

Ein besonderer Dank muss ich auch allen neuen  Bienenpaten aussprechen,  Ich finde es toll wenn eine Patenschaft der besten Freundin oder dem Vater zum Geburtstag  geschenkt wird. Danke nochmals für eure Unterstützung.

Der erste Blütenhonig ist geerntet!!!

Nach den letzten Wochen haben wir die etwas wärmeren Tage genutzt und den ersten Honig geschleudert.  Den Anfang machten wir im Mühlviertel, wo wir den Blütenhonig der Obstbäume mitgenommen haben. Dann folgte der Bienenstand in Pasching. Hier gab es ein leckeres Gemisch aus Obstblüten und Löwenzahn. ( dies wird der langersehnte Cremehonig).

Hier eine volle, verdeckelte Honigwabe aus einem Patenvolk.

Mit diesen Bildern möchte ich mich nochmals bei den Bienenpaten dieses Jahres bedanke, der Honig aus euren Patenvölkern ist bereits in den Gläsern und wird euch nächste Woche zugesandt. Sollte noch jemand Interesse haben, die Patenschaft ist jederzeit noch möglich. Hier seht Ihr den Honig von den Paten „Angelika und Markus Kementner“

Noch ein kurzer Blick zu unseren Ablegern. Die Königinnen sind bereits geschlüpft und wurden erfolgreich am Stand in Dörnbach begattet,  einige haben bereits mit der Eilage begonnen und die ersten Brutnester entwickeln sich hervorragend. Wichtig ist in diesem Fall, das das Futter nie knapp wird. Als nächstes werden wir unseren Kürnberghonig ernten.

 

 

 

 

Die Eisheiligen und die Schwarmzeit, …

Auch im Mühlviertel befinden sich die Bienenstöcke bereits am Waldrand, derzeit sind die Obstbäume verblüht , am derzeitigen Trachtkalender findet man Himbeere und Brombeere jedoch lässt auch der Wald nicht mehr lange auf sich warten.

Durch die Eisheiligen am letzten Wochenende wurden die Völker etwas gebremst, jedoch holen sie das bei den kommenden  Temperaturen sofort wieder auf.

Am Bienenstand in Dörnbach gab es heute bei fast 25°C ein reges Treiben am Flugloch.

Für die Schwarverhinderung welche ja im Mai besonders stark ist, gibt es einige Möglichkeiten zu Verhinderung.

Ich mache von den stärksten Völker einen Brutableger, somit wird auch die Genetik der besten Völker weitergegeben.  Dies ist jedoch nur eine Möglichkeit und keine 100 %ige Lösung.

Für diese Methode nehme ich ein 6 Wabenkästchen und befülle es mit einer Futtertasche, 2 Schiedplatten und 3 Mittelwänden.

Im Wirtschaftsvolk wird eine Brutwabe entnommen, in den Ableger gehängt und mit einer Mittelwand aufgefüllt. Weiters werden Jungbienen vom Honigraum von 1-2 Rähmchen dazugegeben.  Ableger kommt dann auf einen eigenen Stand, nach 4-5 Wochen werden die Königinnen gesucht und gezeichnet, anschließend wird das Volk mit einer Mittelwand erweitert.

Auch wir in der Imkerei waren fleißig und haben unseren Abfüllraum  mit einer Edelstahlplatte ausgestattet.

Ein besondere Dank nochmals an meinen Freund Andi und Sami für die Unterstützung.

Beim nächsten Mal werden wir den ersten Honig schleudern…

Der erste Honig, bald kann geschleudert werden

Durch die warmen Tage können die Bienen ungehindert Hektar sammeln. Der Nektar wird eingetragen und als Honig eingelagert. Wird der Honig von den Bienen verdeckelt ist das ein Zeichen das er reif ist und geschleudert werden kann. Mann sieht auch im Bienenvolk ist einiges los.

Das ist das Patenvolk von Angelika und Markus. Die Brutwaben im Brutraum sind voll verdeckelt und die Bienen schlüpfen in den nächsten Tagen, zu dieser Zeit werden die Völker stärker und stärker, Hier sieht man deutlich im unteren Bereich ist die Drohnenbrut (größere Zellen) im oberen, die Arbeiterinnenbrut. Die kommenden Arbeiten im Monat Mai, werden die Schwarmkontrolle, Honigräume aufsetzen, Honig schleudern und die  Ableger Bildung für Jungvölker…. mehr dazu beim nächsten mal.

 

 

Arbeiten vom April

Die Obstbäume blühen und die Bienen tragen Nektar ein. Normalerweise sind die arbeiten im April mit der Vorbereitung der Honigräume ausgefüllt. Nachdem wir in diesem turbulenten Jahr etwas weiter vorne sind, sind die Honigräume bereits fertig und zum Aufsetzen bereit. Auch die Natur ist etwas weiter vorne und so ist es derzeit so, das die ersten Obstbäume bereits verblüht sind.  In der Bioplantage in Pasching ist die Apfelblüte noch voll im Gange und der Nektareintrag steigt von Tag zu Tag. Am Standort Dörnbach ist es etwas ruhiger, sieht sieht man deutlich was ein Sonniger und ein Schattiger Platz zu dieser Jahreszeit ausmacht.

D.h. die grundsätzlichen Arbeiten derzeit bestehen in der Schwarmkontrolle und das die  Honigräume im richtigen Zeitpunkt aufgesetzt werden.

Bee-Wax-Wrap Automat

Ich habe auch die Zeit genutzt und an meinem Bee-Wax-Wrap-Automaten weitergebaut, Im großen und ganzen funktioniert er wie ein riesiges Backrohr. Mit 2 Heizschlangen der Oberhitze und einem Zirkulationsventilator wird die Holzkiste auf ca 85 °C erwärmt. Die Stofftücher werden eingestrichen und alles verteilt sich durch die gleichmäßige Wärme.  Ab sofort sind wieder alle Größen erhältlich. Weiters wurde auch ein neues Stoffmuster gekauft, (Danke an Claudia Lener für den Tipp) Bestellungen als Muttertagsgeschenke

können gerne gesendet werden.

Patenschaft

Besonders bedanken möchte ich mich bei Angelika und Markus Kementner für die Unterstützung und den Kauf der großen Bienenpatenschaft.

Wie besprochen steht euer Bienenvolk mit der Nr. 33 in der Bio-Apfelplantage, Hier blühen vor allem Zwetschken- und Apfelbäume, jedoch sind auch der Löwenzahn und die umliegenden Sträucher von hoher Bedeutung.

Mit eurem Betrag unterstützt ihr nicht nur das Bienenvolk, sondern vor allem wird das ökologische Gleichgewicht gestärkt.

Ich freue mich auf euren Besuch bei eurem Patenvolk.

 

Hier noch eine  kleine Darstellung was so ein Bienenvolk leistet.

Sollte noch jemand Interesse an einer kleinen oder Großen Patenschaft haben, Ich würde mich über eine weitere Unterstützung sehr freuen.

 

 

Jetzt ist es soweit, alles beginnt zu blühen …..

Nun ist es soweit, die frostigen Tage und Nächte sind vorbei und der Frühling zeigt sich von seiner schönsten Seite. In der Plantage beginnen die ersten Birnen- und Zwetschgenbäume zu blühen. Die Apfelbäume und der Löwenzahn werden demnächst folgen.

Mit der ersten einsetzenden Blüte ist das ein Zeichen das die Honigräume aufgesetzt werden könne. Auch bei den Bienenstockwaggen wurde ein erhöhter Eintrag an Nektar festgestellt. Aus diesem Grund haben wir die Absperrgitter und die Honigräume am Sonntag und am  Montag aufgesetzt.

Man sieht jetzt deutlich, unten der Brutraum der Bienen, das helle ist das Absperrgitter und darauf ist der erste Honigraum. Ist der Honigraum schließlich ausgebaut und mit Honig befüllt, wird der nächste aufgesetzt.

Jetzt lassen wir die Bienen mal Sammeln und warten was sich bis nächste Woche getan hat.

Wir wünschen euch ein schönes Osterfest mit euren Familien, bleibt´s gsund! Euer Honigplatzl

Der nächste Kälteeinbruch, brrr….

Vor einer Woche glaubten wir der Frühling kommt schon und alles beginnt zu blühen, doch der nächste Kälteeinbruch ist nach dem warmen Samstag gekommen. Besonders schlecht ist es für unsere Obstbauern und die Marillenbäume, sie waren zum Teil in der Vollblüte. Etwas besser schaut es noch bei Äpfel, Birnen, usw. aus. Da wir dadurch die Honigräume nicht aufsetzten konnten nutzten wir die etwas kältere Zeit und machten die Böschung der Bienenhütte neu.

Nachdem es am Wochenende und in der kommenden Woche wärmer  wird, werden wir die Bienenvölker mit den neu geputzten Honigräumen ausstatten.

Solltet Ihr noch Osternestchen oder kleine Geschenkstassen benötigen, Bitte einfach melden, E-Mal oder Telefon, es ist von allen Produkten noch genügend vorhanden. Ich Kann die Produkte in Pasching auch liefern. Hier einige Ideen,  Bis bald …

 

Rähmchen für das neue Bienenjahr

Nach den turbulenten Tagen in der letzten Woche, war ich froh das wir das Bienenwachs schon zu Mittelwänden gegossen hatten.

Wie schon letztes Jahr beschrieben wird hier das Bienenwachs mit 160°C entkeimt und anschließend mit der Mittelwandpresse zu Mittelwänden gepresst. Ihr kennt diese Mittelwände sicher von den gedrehten Kerzen.  Im nächsten Schritt wurden die ausgeschmolzenen Rahmen in Natronlauge gereinigt. Nachdem sie getrocknet sind, wird die Mittelwand eingelötet.

Weiters werden die ausgebauten Honigwaben an so sonnigen Nachmittagen wie heute gereinigt.

Nachdem die ersten Marillenbäume schon blühen werden wir jetzt den kleinen Kälteeinbruch abwarten, bevor die ersten Honigräume aufgesetzt werden. Mehr dazu das nächste mal.