Das neue Jahr hat begonnen

Als erstes möchte ich die neuen Bienenpaten begrüßen. Danke nochmals für eure Unterstützung. In den nächsten Monaten werde ich euch über die Arbeiten bei euren Bienenstöcken und über die allgemeinen Arbeiten in der Imkerei informieren.

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei und die Arbeit beginnt wieder. Das wichtigste derzeit ist, dass die Restentmilbung Ende Dezember wirksam war und die Bienenvölker genügend Futter für die kalte Jahreszeit haben.

In diesem Bild sieht man durch das Wachs mit welchem das Futter verdeckelt wurde, wie die Bienen im Stock sitzen bzw. zeigt es deutlich das die Bienen Leben und Futter fressen.

Weiters sieht man auch die Milben die bei der Restentmilbung  erwischt wurden.  Nun wird ein 7 Tage Trend beobachtet und dann bei Bedarf etwas unternommen.

Nachdem es in den  kommenden Tagen auf ca -10°C abkühlt, müssen die Bienen etwas näher zusammenrücken 🙂 , jedoch ist es kein Problem für die Natur dies zu kompensieren.

Die weiteren Arbeiten in der kalten Zeit beschränken sich auf die Vorbereitung der Rähmchen und Zargen für das Frühjahr, mehr beim nächsten Mal ……

 

 

 

 

Weihnachtswünsche 2020

Nun ist es still geworden bei den Bienen, die Weihnachtsverkäufe neigen sich dem Ende und die Feiertage rücken näher. Mit dem 21. Dezember haben wir in der Imkerei einen Wendepunkt im Jahresablauf, denn es ist Wintersonnenwende. D.h. heute ist die längste Nacht und der kürzeste Tag im Jahr. Für unsere Bienen geht die Entwicklung im Bienenvolk ab jetzt wieder bergauf. Auch wenn der Winter bei uns erst so richtig kommt ist das Bienenvolk bereits Brut-frei und sitzt in der Wintertraube. Wir werden jetzt vor Weihnachten nochmal die Völker mit Oxalsäure verdampfen um die restlichen Milben noch zu erwischen. Denn der Start im Frühjahr ist entscheidend für die Völkerentwicklung im Sommer.

Es gilt auch „Danke“ zu sagen für das abgelaufene Jahr. Dieses außergewöhnliche Jahr begann und endet mit einem Lock-down.

Jedoch gab es auch sehr viele positive Ereignisse über das ganze Jahr, von der schnell bekommenen Fahrerlaubnis von Präsident Stefan Mandl zu den Bienen, den Besuchen der Patenvölker durch die Bienenpaten, den abgeschlossenen Bienenfacharbeiterkurs im Imkereizentrum, die Wertschätzung der regionalen Produkte durch die Konsumenten, uvm.

Wir hoffen Ihr haltet uns auch 2021 wieder die Treue, lasst euch überraschen von einigen Neuigkeiten. Somit wünschen wir euch im Kreise eurer Familien schöne Weihnachten, erholsame Feiertage und einen Guten Rutsch ins Jahr 2021,

xsund bleiben,

Imkerliche Grüße                  FELIX, Sonja & Christian

Der Winter und die Weihnachtsmärkte…

Nach den ersten Schneefällen im Flachland ist jetzt auch der Winter ins Land gezogen. Bei den Bienen kehrt die Winterruhe ein. Zu dieser Zeit hätten wir Weihnachtsmärkte mit heißen Getränken und Keksen,  heuer ist das Ganze etwas anders. Jedoch möchten wir euch auf diesem Weg mitteilen dass Ihr euch bei uns in Pasching jederzeit sämtliche Imkereiprodukte inkl. Geschenksverpackungen nach tel. Vereinbarung abholen könnt.

Wir würden uns freuen wenn Ihr bei uns vorbeischauen würdet.

Hier einige Ideen,

oder eine Bienenpatenschaft für 2021 wäre ebenfalls ein tolles Weihnachtsgeschenk.

Schön langsam beginnt der Winter.

Wie der Jahreszeit angepasst werden die Tage kürzer und die Nächte länger, das heißt für unsere Bienen => Wintersitz einnehmen und zusammenkuscheln.

Man sieht bereits sehr deutlich (ohne Dach) dass die Bienen in der Wintertraube zusammengefunden haben und sich langsam in Ihren Futtervorrat hineinfressen. Die Königin beendet Ihre Eiablage bei den fallenden Temperaturen und die noch zu wärmende Brut läuft schön langsam aus. Man sieht auch dass noch einige Milben abfallen.

Ab diesem Zeitpunkt sollte im Brutfreien Zustand nur noch die Restentmilbung stattfinden. In unserem Fall werden wir Oxalsäure verdampfen, um einen  guten Start im Frühjahr zu erreichen.

Zur Zeit sind die Arbeiten an den Bienenvölkern also fast zur Gänze eingestellt, in den kommenden Wochen muss man daher den täglichen Milbenabfall und die Fluglöcher kontrollieren.

Für den Imker gibt es jedoch genug zu tun, und so werden die Produkte für den Verkauf vorbereitet und die Gerätschaften inkl. der Bienenstöcke gereinigt und für das Frühjahr vorbereitet.

Wenn Ihr noch Honig oder Geschenke benötigt, einfach melden.

Die Neuheit für die kommende Wintersaison …

Die Neuheit für die kommende Wintersaison ist im Glas. Am Wichtigsten ist es  für uns und unsere Kinder, eine Alternative zu Marmelade, Konfitüre, Nutella & Co zu erzeugen. In den Honigen mit Früchten wird die gesamte Farbe der Frucht und der volle, natürliche Geschmack beibehalten. Ich verwende Heidelbeerpulver, Himbeerpulver und Aroniapulver vom Biohändler Schmütz (www.schmuetz-naturkost.de). Somit trifft der Honig bei uns die Himbeere, die Heidelbeere und die Aroniabeere.

Um Honige mit Früchten herstellen zu können, benötigen wir als Grundbasis Cremehonig. Zusätzlich machen wir uns die Technologie der Gefrier-/Vakuumtrocknung zu Nutze.  Es kann somit auf alle künstlichen Farbstoffe, Aromen und Konservierungsmittel verzichtet werden. Ein weiterer Vorteil ist der hohe Frischfruchtanteil durch das Fruchtpulver. So entspricht 1% Fruchtpulver 11-12% Frischfrucht, d.h. in meinem Fruchthonigrezept sind 60% Frischfruchtanteile enthalten.

Mehr INFO auf:  www.honigplatzl.at/honig-mit-fruechten/

Kommt vorbei zum Kosten, Ihr werdet begeistert sein 🙂

 

Die Einfütterung für den Winter

Nachdem das neue Bienenjahr bereits begonnen hat, hat auch die Einfütterung für den kommenden Winter begonnen. Grundsätzlich beginnt die erste Einfütterung mit der Totalen Brutentnahme (TBE). Derzeit füttere ich meine Bienen mit Agenabee der Fa. Agrana, hierbei handelt es sich um Maisstärkesirup. Dieser hat den wesentlichen Vorteil das er bereits flüssig ist, von den Bienen 1:1 eingelagert werden kann und fast Geruchslos ist. Dieser geruchslose Sirup kommt uns in Bezug auf die Räuberei etwas zu Gute.

Einige Bienenvölker füttere ich auch mit Zuckerwasser. Hierzu wird ein Kg Feinkristallzucker mit 1 L Wasser angerührt. Das Zuckerwasser hat jedoch einen Nachteil, es muss von den Bienen umgearbeitet werden und das Wasser muss aus dem Bienenstock kommen.

Man füttert die Bienenstöcke übrigens sehr langsam, somit täuscht man dem Bienenvolk eine längere Tracht vor und die Königin legt wieder mehr Eier für die Winterbienen.

Entscheidend über die Futtermenge /Volk wird bei uns im Zentralraum mit Sicherheit der Herbst. (Blühende Begrünungen) .

Sind wir mal gespannt wie es wird……

Auch ein Imker hat Geburtstag…

Nachdem es bei den Bienen etwas ruhiger wurde und ich die Zeit nutzte, habe ich mittlerweile die ausgelaufenen Brutscheunen abgekehrt, die Bienen gefüttert und die Altwaben eingeschmolzen. Mit dem Eigenwachs werden im Winter wieder Mittelwende für das nächste Jahr gepresst, so schließt sich unser Wachskreislauf wieder

Nachdem auch ein Imker auf die Welt kommt, feierte ich meinen Geburtstag in den letzten Tagen. Ein besonderer Dank an alle die mir dazu Glückwünsche schickten. Eine besondere Freude hatte ich über das Geschenk meines Vaters. Er machte mir eine Biene aus Glas für meinen Imkerraum.  🙂

Beim nächsten Mal betrachten wir das Thema Auffütterung etwas näher….

Unterstützung für die Bienen durch den Bauhof in Pasching

Nachdem der Imkerverein in Pasching vor einigen Jahren einen Bienenlehrpfad errichtete, gab es nicht nur die Unterstützung der Gemeinde. Der Bauhof Pasching erklärte sich sofort bereit, die Schautafeln ständig aus zu mähen. Eine weitere Unterstützung bekamen die fleißigen Honigsammler in diesem Jahr durch eine große Bienenpatenschaft.

Die Mitarbeiter des Bauhofs in Pasching kauften sich aus eigene Mitteln die Patenschaft und erhielten somit eine süße Belohnung aus Ihrem Patenvolk. Nähere Infos gibt es auf www.honigplatzl.at/bienenpatenschaft

Zur Anmerkung: Das Patenvolk steht natürlich in der Bio-Apfelplantage.

 

Das neue Bienenjahr beginnt…

Mit dem Abräumen der letzten Honigwaben und dem Einrichten des Wintersitzes beginnt bei den Bienen das neue Bienenjahr. Durch den Ausfall der Waldtracht begannen wir heuer etwas früher mit dem Wegräumen bzw. dem Abschleudern.

Nun stand auch die erste Behandlung gegen die Varroa an. Würde man diese jetzt nicht machen, kippen die Völker spätesten im September-Oktober. Der Grund ist die steigende Anzahl der Milben im Volk und der stetige Rückgang der Bienenpopulation. Weiters würden auch die Winterbienen die das Volk im Frühjahr wieder aufbauen sollen, sehr geschädigt werden.

In unserer Betriebsweise haben wir uns für die totale Brutentnahme entschlossen (TBE). Bei diesem Verfahren wird das Volk auf die Seite geschoben, eine neue gereinigt Zarge kommt auf den Standort. Die Zarge wird mit Mittelwänden und leeren Honigwaben aufgefüllt. Im nächsten Schritt werden die Bienen mit 3% Oxalsäure besprüht und in die neue Zarge eingeschlagen. Die Oxalsäure hat somit die Aufgabe die Milben, welche auf den Bienen sitzen, zu töten. Wichtig ist dabei noch, das die Bienen sofort gefüttert werden.

Die  alten Brutrahmen kommen in eine Brutscheune wo sie die ersten 1-2 Wochen noch ausläuft, somit wird auch diese Bienenmasse genutzt. Die alten Brutrahmen werden wieder eingeschmolzen und im Winter zu Mittelwänden verarbeitet.

Ich Denke das dies, obwohl der Eingriff für das Bienenvolk nicht einfach ist, die schonendste Methode für die Biene ist.

 

Ein außergewöhnliches Jahr….

Es ist ein außergewöhnliches Jahr das Jahr 2020, nicht nur die Corona- Pandemie,  sondern es spielt auch das ganze Wetter in Österreich etwas verrückt. Diese Änderungen merken wir auch bereits am Honigertrag von 2020. Anfang Juni waren wir noch sehr optimistisch und brachten somit die  Bienenvölker nach Hinterstoder für unseren „Stodertaler Hösshonig“. Durch die kalten Tage wurde jedoch nur gefüttert und somit fällt der Hösshonig heuer aus,  🙁

Am Bienenstand in Niederwaldkirchen ist es auch nicht wirklich besser, hier wurde am Wochenende der letzte Honig geschleudert,

und in Dörnbach ist es ähnlich. Man sieht auch, das die Waldtracht in diesem Jahr fast überhaupt nicht vorhanden war und den Bienen ist irgendwie sichtlich etwas fad….. 

Es gibt jedoch auch schöne Erlebnisse und so muss ich euch sagen, dass sich die 10 Ableger sehr gut entwickeln. Diese sind mittlerweile alle in 10er Zargen und bevölkern im Schnitt ca. 7-8 Rähmchen. Als nächsten Schritt  werden wir jetzt an allen Ständen mit der Varroabehandlung beginnen, mehr dazu erkläre ich euch nächstes Mal.

Ein besonderer Dank muss ich auch allen neuen  Bienenpaten aussprechen,  Ich finde es toll wenn eine Patenschaft der besten Freundin oder dem Vater zum Geburtstag  geschenkt wird. Danke nochmals für eure Unterstützung.