Waldhonig

Aufgrund des Wetters und der anhaltenden feuchte im Mai dürfte die Lauspopolation heuer stimmen und Massentracht der Honigtauerzeuger wird vorhanden sein. Aus diesem Grunde haben wir einige Völker wieder nach St.Ulrich ins Mühlviertel gebracht.

Wir sind schon gespannt wie er schmecken wird.

Beim nächsten Mal werden wir die Bienenstöcke auf unseren höchstgelegenen Stand nach Hinterstoder begleiten.

 

 

Hongschleudern 1.0

Spät aber doch wurde letzte Woche die Honigernte gestartet. Die Honigwaben sind gut verdeckelt und das süße Gold wird mit der Honigschleuder geerntet. Zuerst waren die Patenstöcke der Bienenpaten aus der BIO-Apfelplantage in Pasching an der Reihe. Dann folgten die Völker aus Dörnbach.

Hier eine volle, verdeckelte Honigwabe. Der natürliche Wachsverschluss zeigt das der Honig reif ist.

Mit diesen Bildern möchte ich mich nochmals bei den Bienenpaten dieses Jahres bedanken, der Honig aus euren Patenvölkern wird in nächster Zeit abgefüllt, Ich melde mich bei Euch, Auch die angemeldeten Patenbesuche haben wir im Mai durchgeführt, es freut mich wenn so großes Interesse an der Imkerei besteht.

Noch ein kurzer Blick zu unseren Ablegern. Die jungen  Königinnen sind bereits geschlüpft und wurden erfolgreich am Stand bei Fam. Gumpelmeier in Thurnharting begattet,  einige haben bereits mit der Eilage begonnen und die ersten Brutnester entwickeln sich hervorragend. Wichtig ist in diesem Fall, das das Futter nie knapp wird. Auch Hier ein großes „Dankeschön“ für den Standplatz der Ableger am BIO-Hof der Fam. Gumpelmeier.

Schwarmzeit

Die Schwarmzeit ist heuer so stark wie schon lange nicht ,  warum?? Durch das eher kühle und nasse Wetter sind die Bienen etwas unterfordert, und der Imker wird zunehmend überfordert.

Das Ganze hat mit dem natürlichen Vermehrungstrieb des Bienenvolks zu tun. Kurz erklärt macht die Natur in der besten Zeit des Jahres dieses Schauspiel. d.H. die Alte Königinn zieht mit den Flugbienen aus dem Stock und grüdet ein eigenes Volk. In den meisten Fällen ziehen die Bienen auf einen nahegelegenen Baum und warten erst Mal, dann sollte der Imker schnell sein und den Schwarm in einer neuen Holzkiste einschlagen.

Ein wahren Naturschauspiel.

Hier einige Bilder der Schwärme….

Sollet Ihr einen Schwarm wo hängen sehen, einfach melden,

Erster Honigeintrag, Blütenhonig ….

Auch in der Apfelplantage beginnen die Bäume zu blühen,  abertausende Bienen werden dieses Wochenende die Blüten besuchen. Das Wetter schaut gut aus, lassen wir uns überraschen. Man sieht derzeit auch sehr deutlich wie viele Bienen täglich auf die Welt kommen und die Volkstärke nach oben geht.

Es wird auch schon kräftig Honig gesammelt. Auf dieser Honigwabe ist der erste Honig bereits erkennbar. 🙂

In diesem Sinne, allen Müttern einen schönen Muttertag, bald Genießen wir den ersten Blütenhonig.

Honigräume aufsetzen …

Heuer ist schon ein komisches Jahr,  23. April, in der Nacht jedes mal fast 0°C und am Tag höchtens 10-12°C, das bremst vor allem die Entwicklung in der Natur. Doch dieses Wochenende wird es warm und hoffentlich immer wärmer.

 

Die Marillen sind bereits verblüht und alle andere Obstsorten werden bald folgen.

Wir haben daher bei den starken Völkern die Honigräume aufgesetzt. Auf dem Bild sieht man deutlich den Brutraum (rotes Dreieck) das Absperrgitter und den Honigraum. Im Brutraum ist das Brutnest, angepasst auf die Legeleistung der Bienenkönigin. Das Absperrgitter hat die Aufgabe das die Königin nicht in den Honigraum kommt, dadurch tragen die Bienen den gesamten überschüssigen Nektar den sie zurzeit finden in den Honigraum. Ich hoffe das Wetter bleibt so, bei nächsten Mal werden wir den ersten Honig finden.

 

Wabenhygenie Teil 2

Zum Mittelwandeinlöten wird das ausgeschmolzene Wachs in Blöcke gegossen und anschließend zu Mittelwänden verarbeitet.

Wie schon letztes Jahr beschrieben wird hier das Bienenwachs mit 160°C entkeimt und anschließend mit der Mittelwandpresse zu Mittelwänden gepresst. Ihr kennt diese Mittelwände sicher von den gedrehten Kerzen.  Wenn sie abgekühlt sind werden sie mit der Schablone in zwei unterschiedliche Größen geschnitten: Zander Normal 20x40cm kommt in den Brutraum, Zander Flach 12x40cm kommt in den Honigraum.

Nun werden die neuen Mittelwände in die gereinigten Rähmchen eingelötet.

Weiters werden die ausgebauten Honigwaben vom Vorjahr  an so sonnigen Nachmittagen wie heute gereinigt.

Nachdem die ersten Marillenbäume schon blühen werden wir jetzt den kleinen Kälteeinbruch abwarten, bevor die ersten Honigräume aufgesetzt werden. In diesem Sinne wünschen wir allen ein Frohes Osterfest 🙂

 

Wabenhygenie Teil 1

Derzeit ist es wieder etwas kälter und das typische Aprilwetter ist schon im März. Zur Zeit ist es wichtig das die Bienen genug Futter haben, denn das Brutnest wächst und wächst.

Die wichtigste Arbeit im März ist die Vorbereitung auf die kommende Honigsaison. Was heißt das in unserem Fall: Holzzargen und Rähmchen werden vorbereitet. Die Altwaben werden im Dampfwachsschmelzer geschmolzen und das Wachs zu Mittelwänden gepresst.  (Mehr Info dazu in Teil 2).

Die ausgeschmolzenen Rähmchen werden jetzt in Natronlauge gereinigt und vor allem desinfiziert. Zuerst werden sie mit dem Messer grob gereinigt und anschließend in der 90°C heißen Lauge ausgekocht.

Laugentank und Klarwasserbehälter

 

Nach dem Laugenbad kommen die Rähmchen und Zargen in ein Klarwasserbecken  zum neutralisieren  und weiter zum Hochdruckreinigen.

Nun werden die Wachs- und Schmutzreste mit Hochdruck abgewaschen und in der Sonne getrocknet. Jetzt noch kurze Kontrollen und dann weiter zum Mittelwandeinlöten, mehr dazu in Teil 2 ……

Der erste Polleneintrag …

Die Tage werden länger und die Temperaturen steigen täglich weiter in die Höhe. In den letzten Wochen konnte wir auch schon beobachten wie die Bäume und Sträucher leichte Knospen bilden.

Was passiert gerade im Bienenvolk???  Die Königin beginnt bei den warmen Temperaturen mit dem Eierlegen und die ersten Jungbienen kommen auf die Welt. Es kommt jedoch nicht nur junge Bienenmasse nach, auch die alten Winterbienen haben Ihr Lebensalter erreicht und sterben.

Das wichtigste das die Bienen jetzt benötigen ist Eiweiß, in der Natur kommt dieses jetzt in Form von Pollen vor. Die Bienen fliegen derzeit auf Weiden, Blumen … alles was bereits blüht. Mit dem Eiweiß wird die Brut gefüttert und kräftige Jungbienen kommen zur Welt. Wird das Wetter jetzt wieder schlechter und die Bienen können nicht ausfliegen und Pollen sammeln hat die Natur einen Trick. Sie können aus Ihrem Fettkörper und dem eingelagerten Winterfutter ebenfalls den Futtersaft herstellen und die Jungmaden der Bienen füttern.

Derzeit sind wir mit der Reinigung der Rähmchen bzw. der Waben-  und Stockhygiene beschäftigt. Es werden die Honigrahmen für die Frühlingstracht vorbereitet und gereinigt. Alle kaputten, unreinen und defekten Rähmchen werden gereinigt und repariert. D.h. in unserem Fall  müssen pro Bienenvolk 60 Rähmchen wieder in einem perfekten Zustand sein.

Hier sieht man die Verkittung durch Propolis.   

Valentinstag

Wir wünschen allen Patinnen, Paten und allen Freunden vom Honig´platz´l einen schönen Valentinstag.

xsund bleiben

FELIX, Sonja & Christian

Jetzt wird es nochmal richtig kalt…

Wie wir es alle Jahre erleben, ist der Winter Anfang Februar noch nicht vorbei. Mich fragen derzeit sehr viele, ob es den Bienen etwas ausmacht? Ich denke es ist nicht von Vorteil, aber die Natur weiß sich zu helfen. Das einzige was die Bienen bei einer Kältewelle brauchen ist Futter.

In unserem Fall habe ich am Montag bei allen Völkern den Futterstand mittels Gewichtsprobe kontrolliert. Wo ich das Gefühl hatte,  dass sie zu leicht waren, habe ich mit Futterteig nachgefüttert.

Wir verwenden grundsätzlich Futterteig vom Imkereizentrum. Dieser wird auf die Rähmchen des Volkes aufgelegt und eingeritzt. Dann kommt Schaumstoffisolierung darüber und eine weiter Zarge darauf. So kommen die Bienen am Besten durch die kalten Tage. Als Nächstes steht das Schieden an, in diesem Fall wird das tatsächliche Brutnest von zwei Isolierplatten umgeben, sodass die Bienen weniger heizen müssen. Dadurch sparen sie Energie und Ihre Lebenszeit wird länger.

Eine vollständig bebrütete Honigwabe im März 2020

Weiters werden derzeit die Rähmchen für die kommende Saison vorbereitet. Wir verwenden in unserer Imkerei das Rähmchenmaß  von Zander. Wobei der Honigraum aus Flachzargen und der Brutraum aus normale Zander-Rähmchen besteht. Die Fotos dazu seht ihr nächstes Mal.